Religion in Ägypten
Ägypten ist ein islamischer Staat. Dies bedeutet, dass der Islam die am meisten ausgeprägte Religion und somit Staatsreligion ist. In Ägypten ist es Pflicht seine Religionszugehörigkeit bei der Ausstellung seines Ausweises anzugeben. Auszuwählen kann man zwischen den Religionen Islam, Christentum und Judentum.
Angehörige anderer Religionen müssen sich für eine der genannten Religionen entschieden und Ihre eigentliche Religion verleugnen. Sollten sie Letzteres tun, wird der Ausweis verwehrt. Ebenso gilt dies für Moslems, die zu einer anderen Konfession übertreten.
Vor dem 7. Jahrhundert dominierte in Ägypten das Christentum.
Ca. 90% der Ägypter bekennen sich zum sunnitischen Islam. Das islamische Recht, die Scherin ist die Hauptquelle der ägyptischen Gesetzgebung.
Ca. 6% der Ägypter sind Christen, die in kleineren Gruppen auftreten und in ganz Ägypten aufzufinden sind. Nachdem Die Zeugen Jehovas 1960 verboten wurden, liegen keine Daten mehr vor.
Ca. 4% gehören dem Judentum an. Diese geringe Anzahl an Juden geht auf die bis 1968 Verfolgungen zurück. Seit 1979, als der Friedenvertrag zwischen Ägypten und Israel unterzeichnet und die Religionsfreiheit genehmigt wurde, wandern Nach und Nach wieder Juden nach Ägypten ein.